Vorlesung 12: Wurst und Pop-Art

Pop-Art mit der Wurst Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Voneinander unabhängige Entstehung in England und den USA Mitte der 1950er Jahre
  • Einbezug trivialer Bildmotive der Konsumgesellschaft in der Kunst
  • Verfremdung und Imitation von Alltagsgegenständen durch Isolierung, Vergrösserung, Reihung
  • Fotomontagen, Happenings
  • z.B. Richard Hamilton, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann1

 Ich möchte mich zuerst einmal bei allen Studenten entschuldigen, die letzte Woche vergebens im Hörsaal auf mich warteten. Ich habe die Vorlesung letzten Freitag wirklich total vergessen. Tja, ich bin halt auch nicht mehr der Jüngste... Wie auch immer, heute geht es weiter und zwar mit dem Thema "Wurst und Pop-Art". Dazu muss ich gleich einmal sagen: Ich liebe Popart, weil sie, wie der britische Künstler und Gründer von der Stilrichtung "Pop-Art" Richard Hamilton einmal definierte, folgendermassen ist:

"...beliebt, kurzlebig, ausdehnbar, billig, in Massen produzierbar, jugendlich, gewitzt, sexy, glamourös und einträglich"

Wurstakademische Pop-Art von unserem Prof. Wurst Pop-Art kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "volkstümliche Kunst". Ganz banale Objekte des Massenkonsums und auch Portraits wurden durch Vergrößerung, Isolierung und/oder Reihung verfremdet und auch parodiert. Zwei verschiedene Grundhaltungen gibt es innerhalb von Pop-Art:

  • Der wiedererlangte Wohlstand nach dem 2. Weltkrieg und die daraus resultierende Konsumgesellschaft zum einen, und die
  • spätere eher kritisierende Haltung dazu, die auf den Vietnam-Krieg, die JFK-Ermordung, usw. zurückzuführen ist, zum anderen.

• Der wiedererlangte Wohlstand nach dem 2. Weltkrieg und die daraus resultierende Konsumgesellschaft zum einen, und die
• spätere eher kritisierende Haltung dazu, die auf den Vietnam-Krieg, die JFK-Ermordung, usw. zurückzuführen ist, zum anderen.

Entwickelt hat sich Pop-Art voneinander unabhängig in Großbritannien und den USA und die vorherrschenden Techniken waren der Siebdruck und Fotomontagen. Grelle und poppige Farbzusammenstellungen, bei denen einem manchmal die Augen schmerzen, und riesengroße Formate dominieren in dieser Kunstrichtung. 2

Das Thema habe ich zum Anlass genommen, um mich wieder mal künstlerisch zu betätigen. Ich habe meinen Lieblingsalltagsgegenstand genommen, wie kann es anders sein: eine Wurst mit Senf, Brot und Kren/Meerrettich, und ein Pop-Art-Kunstwerk draus gemacht. Ist mir ganz gut gelungen, finde ich... :-)

Wer nun noch mehr zu Pop-Art lesen will, dem empfehle ich die Links in Fußnote 2.

 

Also dann, danke für den Besuch der Vorlesung! Weiter geht es leider erst wieder im Juni, wenn wir uns hier über Op-Art unterhalten.. Die vorlesungsfreie Zeit bitte ich euch zum Wiederholen und Lernen zu nützen! Nicht vergessen, am Ende der Vorlesung gibt es eine große Prüfung!!! Ich möchte, dass dann NIEMAND durchfällt! Alles klar?! Die Übersicht zu den schon behandelten Epochen/Themen gibt es auf der Einführungsseite der Vorlesung.

Prof. Wurst