Wurst & bündig: Waldviertler

Eine Waldviertler Die Fakten zur Waldviertler

Das ganze in Textform:

Die Waldviertler1 ist eine Wurst, die am Besten schmeckt, wenn man sie im Wasser siedet. Im heißen Wasser dauert es ungefähr 10-15 Minuten, bis sie durch ist.

Der Namensgeber dieser Wurst, ist eine Region im Bundesland Niederösterreich in Österreich - das Waldviertel2. Diese Region ist bekannt für ihre ländlich-deftige Küche. Diese Wurst passt perfekt in diese deftige Richtung und genau deshalb wurde sie wohl dort erfunden. Dadurch, dass sie so lange und stark geräuchert wird, hat sie auch diesen einzigartigen rauchigen Geschmack. Kann sein, dass diese Wurst nicht jedem schmeckt, da sie so stark geräuchert ist, aber probiert haben muss sie jeder Wurst-Liebhaber!

Durch das Räuchern bekommt sie auch diese dunkelbraune Farbe. Je stärker geräuchert eine Wurst ist, desto dunkler wird sie.
Die St. Johanner ist beispielsweise auch stärker geräuchert und somit auch auf der dunklen Seite. Eine weitere Besonderheit ist die etwas dickere Wursthaut. Für Frankfurter/Wiener wäre sie viel zu dick, aber zu dieser Wurst passt sie sehr gut und auch beim Kauen ergibt die Haut mit dem Geschmack und der Konsistenz der Wurst eine unbeschreiblich passende Einheit.

Diese als Einzelwurst zu kaufende Wurst ist 20-21cm lang, hat einen Durchmesser von 3 bis 3,5cm und ein Gewicht von rund 130g. Da sie eine deftige Wurst ist, reicht meist eine Waldviertler - was nicht heißt, dass man bei großem Hunger nicht auch "ein Paar" essen kann. Der Nährwert der Waldviertler: 314kcal pro 100g.

Sie besteht aus 86% Rinds- und Schweinefleich - es gibt sie aber auch als reine Rinderwurst - und natürlich Speck, Wasser, Gewürze, Salz und was sonst noch in eine gute Wurst gehört. Diese Wurst ist schon etwas Besonderes!

Prof. Wurst